D 2010
R+K+S: Christoph Böll
45 Min

Mi 13. 10. | 20 Uhr | Endstation Kino

zusammen mit:
Ätzen ist eine heilige Handlung
und
Sich auf einen Stein setzen
und zum Stein werden


Moderation:
Christoph Hübner (Filmemacher)

Sehenden Auges
– Max Imdahl


D 2010. R+K+S: Christoph Böll. 45 Min. Bochum hat in großem Maße von der Persönlichkeit des renommierten, 1988 verstorbenen Professors für Kunstgeschichte an der Ruhr-Universität Bochum (RUB), Max Imdahl, profitiert: Er verhalf der RUB zu Ansehen, und auch heute noch verleiht sein Name dem Institut Glanz. Imdahl war ein Visionär, ohne dessen Ideen und Impulse es, so Böll, fraglich sei, ob das Ruhrgebiet nächstes Jahr der kulturelle Mittelpunkt Europas geworden wäre. Bölls Dokumentation umfasst zahlreiche Interviews mit alten Weggefährten, Freunden und Schülern. Zu Imdahls Vermächtnis zählen in Bochum das museale Projekt ‚Situation Kunst’, das ‚Terminal’ von Richard Serra und die Kunstsammlung an der RUB.

„Im Mittelpunkt dieses Filmprojekts steht die Person Max Imdahl. Er gründete das Kunstgeschichtliche Institut an der RUB. Der Film handelt von seinen Visionen, seinem noch heute wirkenden Einfluss auf die Kunstrezeption in Bochum. Mit filmischen Mitteln versuche ich, die Wahrnehmung von Kunst zu erklären, durch die ein Kunstwerk erst zur Kunst wird.“
(Christoph Böll)