D 1984
R: Christoph Böll
B: Christoph Böll, Wieland Smolak
K: Peter Gauhe
S: Helga Borsche
Mit: W. Smolak, Gerhard Olschewski, Renate Muri
87 Min.

Do 23. 09. | 20 Uhr | Kino Babylon

Moderation:
Daniel Kasselmann (Filmwissenschaftler)

Der Sprinter

Der junge wie schwule Wieland gibt seiner Mutter zuliebe sein Dasein als tanzbegeisterter Schöngeist auf, um in der Welt des Sports endlich ein ganzer Kerl zu werden. Bölls erster Spielfilm ist eine originelle schwarze Komödie, die sich ironisch mit Rollenbildern, Normalitätsauffassungen und dem Leistungssport auseinandersetzt. Gedreht wurde u.a. auf dem Sportplatz in Bochum Langendreer und in Wattenscheid.

„Der Film gewinnt auf dem Komödienfestival in Vevey als erster deutscher Film den Großen Preis. Wenn DER SPRINTER auch im Kino nicht so richtig auf Touren kommt, wird er in fast allen Dritten Programmen der ARD über 20 Jahre lang regelmäßig wiederholt und erlangt so einen Kultstatus. Der Film lief auf Festivals in Saarbrücken (Max-Ophüls- Festival, Förderpreis), San Francisco, Los Angeles und Kalkutta.“
(Christoph Böll)